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Die ersten Monate des Großen Krieges in Mittel- und Ostmitteleuropa. Mentalitäten, Stimmungen und Erfahrungen im Sommer und Herbst 1914

 

Konferenz von 26. bis 28. März 2014

Botschaft von Rumänien in der Bundesrepublik Deutschland, Dorotheenstraße 62, 10117 Berlin

 

Das Europäische Netzwerk Erinnerung und Solidarität, das Nordost-Institut/IKGN e.V. (Lüneburg) und das Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (Oldenburg) veranstalten gemeinsam eine Konferenz zum Thema „Die ersten Monate des Großen Krieges in Mittel- und Ostmitteleuropa. Mentalitäten, Stimmungen und Erfahrungen im Sommer und Herbst 1914".

Die Tagung konzentriert sich auf die ersten Monate des Großen Krieges und beleuchtet die unterschiedlichen europäischen Erwartungen, Hoffnungen und Befürchtungen, die mit dem Krieg verbunden wurden, noch bevor das große Massensterben einsetzte.

Diese Erfahrungen werden in sechs Sektionen multiperspektivisch aufgegriffen. Nach einer historischen Einordnung stehen Alltagserfahrungen unter den Bedingungen des Krieges im Mittelpunkt.

 

 

Dabei werden die Stimmungen in einzelnen Regionen ebenso aufgegriffen wie spezifische Erwartungen, die Frauen mit dem Krieg verbanden. Am zweiten Tag werden diese Erwartungen und Stimmungen in Fallstudien zum Beispiel zu Polen, zu Transsilvanien und zu Rumänien vertieft.

In der vierten und fünften Sektion stehen literarische Verarbeitungen und die Medialisierung des Kriegsbeginns im Vordergrund: Nach der Analyse der Reaktionen von Schriftstellern wie Stefan Zweig oder Józef Wittlin gehen die Vortragenden der Frage nach, wie der Krieg sich in Bildern und der Presse niederschlug und wie die Kriegspropaganda die Medien für sich nutzte. Das abschließende Panel widmet sich vergleichend den Erinnerungen an diesen Krieg in Polen, Russland, der Ukraine und in Deutschland.

 

Das detaillierte Programm entnehmen Sie bitte dem Anhang. Zusätzliche Informationen finden Sie im Internet unter www.ikgn.de, www.enrs.eu und www.bgke.de

Während der Tagung besteht für Pressevertreter die Möglichkeit, Interviews mit den Experten und den Veranstaltern zu führen.

 

Weitere Partner der Tagung sind: das Lettische Okkupationsmuseum (Rīga), die Babeş-Bolyai-Universität Klausenburg/Cluj-Napoca, das Institut für Geschichte der Akademie der Wissenschaften Budapest, der Stiftungslehrstuhl für deutsche Geschichte und Kultur im südöstlichen Mitteleuropa der Universität Fünfkirchen/Pécs und das Willy Brandt-Zentrum für Deutschland- und Europastudien der Universität Breslau/Wrocław.

 

Kontakt:
Petra Gelsheimer (IKGN e. V. - Nordost-Institut), E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Bitte melden Sie sich bis zum 17. März 2014 an.

Mit freundlicher Unterstützung der Botschaft von Rumänien in der Bundesrepublik Deutschland.
Gefördert vom Ministerium für Kultur und nationales Erbe der Republik Polen und von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

 

PROGRAMM

PLAKAT

Es begann bei uns! Der epochale Wandel von 1989 nahm seinen Anfang in Polen – darüber gibt es in unserem Land kein Zweifel. Und wie sieht es in Deutschland aus? Gab es in der damaligen DDR, direkt hinter unserer westlichen Grenze, eine Reaktion auf die Ereignisse in unserem Land? Wenn ja, welche? Ist es möglich, das Gdańsk und Magdalenka zur Erneuerung des Freistaates Sachsen beigetragen haben?


Das Willy-Brandt-Zentrum lädt herzlich ein zu einem Treffen mit dem Aktivisten der demokratischen Opposition in der damaligen DDR und jetzigen Präsidenten des Sächsischen Landtages, Dr. Matthias Röβler, und zur Teilnahme an einer Diskussion mit dem Titel „Die Wende von 1989 – eine friedliche Revolution und die Wiedergründung des Freistaates Sachsen", gewidmet der sächsischen Erfahrung des deutschen Weges in die Freiheit.


Das Treffen findet statt am Dienstag, den 25. März um 17 Uhr im Willy Brandt-Zentrum für Deutschland- und Europastudien der Universität Wrocław.Portrait LP Roessler 757 244 cropp

 

Als Zeuge der geschichtlichen revolutionären Realität der Jahre 1989 und 1990, spannt Dr. Matthias Röβler einen Bogen von den Ereignissen des Jahres 1989 zu Bildung des ersten Sächsischen Landtages. Er legt besonderes Augenmerk auf die Tradition, welche ein essentieller Faktor bei der Bildung von Perspektiven und der Schaffung von Zukunft ist. Nur so kann historische Kontinuität vom Streben nach Demokratie und Freiheitsbewegungen ermöglicht werden.
Der Eintritt ist frei.


Herzlich Willkommen!


Ort: WBZ, ulica Strażnicza 1-3, Wrocław
Datum: 25 März 2014, 17 Uhr

 

Porta polonica 1000 415 cropp

Prof. Krzysztof Ruchniewicz vom Willy-Brandt-Zentrum der Universität Wrocław ist zum Kuratoriumsmitglied des Dokumentationszentrums "Kultur und Geschichte der Polen in Deutschland" gewählt worden.

 

Das Kuratorium besteht aus Wissenschaftsvertretern Polens, aus Kultur und Medien.

Seit vielen Jahren ist es ein Wunsch und Bestreben der Polonia, die Schicksale polnischer Migranten zu bewahren und zu dokumentieren.

Die Hauptaufgabe des Kuratoriums ist der Aufbau, Unterstützung und die Beratung des Dokumentationszentrums. Das ist eines der wichtigsten Projekte, welches der deutschen Polonia gewidmeten ist.

Der Gründungsakt des Dokumentationszentrums „Kultur und Geschichte der Polen in Deutschland" wurde Ende Juni 2013 feierlich durchgeführt, womit die polnische Kultur- und Bildungslandschaft um eine neue, wichtige Einrichtung erweitert wurde.

Die Entscheidung, das Zentrum zu erschaffen, ist am 20. Jahrestag des Deutsch-Polnischen Vertrages über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit gefallen. Direktor des Zentrums ist der Kulturwissenschaftler und Ausstellungskurator Dr. Jacek Barski.

Das Zentrum wird durch das Sammeln, Erforschen und Vermitteln von Dokumenten und Erinnerungsstücken zur Vervollständigung der historischen Wissenslücken beitragen. Zudem wird es die polnische Kultur und Geschichte in Deutschland bekannt machen.

 

Es soll ein Forum für den Informationsaustausch über die polnische Geschichte, sowie das polnische Kultur- und Vereinsleben in Deutschland darstellen.
Um dieses Ziel zu erreichen, ist ein Internetportal namens „Porta Polonica" geplant, das aus mehreren Modulen (z. B. aus einem Atlas von Erinnerungsorten, einer Datenbank mit biographischen Informationen über Polen und ihre Vereine in Deutschland) zusammengesetzt ist.

 

Der Sitz des Dokumentationszentrums befindet sich in Bochum, in den ältesten Räumen der Polonia-Organisation in Deutschland, im symbolträchtigen Polnischen Haus. Das Gebäude, das unter der Adresse Am Kortländer 6 zu finden ist, ist seit 1922 Sitz des Bundes der Polen in Deutschland „Rodło". Das Polnische Haus wird mit der Porta Polonica wieder zu einem Haus der offenen Tür, zu einem lebendigen Ort der Begegnung von Polen und Deutschen.

2014-03-18 ccccspotkanie autorskie Dariusz Wojtaszyn 780 283 cropp

Das Willy-Brandt-Zentrum und die Öffentliche Stadtbibliothek Wrocław laden herzlich ein zu einem Autorentreffen mit Dr. Dariusz Wojtaszyn, dem Autor der sich mit Sport befassenden Bücher „Fans im Sozialismus.

 

Fuβballtribünen in der DDR – Eine historisch-soziale Studie" sowie „Sport im Schatten der Politik. Die Instrumentalisierung des Sports in der DDR". Das Treffen wird sich auf die heutige und geschichtliche Funktion des Sports in der Welt sowie mit der Rolle und Bedeutung von Fuβballfans im öffentlichen Raum beschäftigen.

 

Am 18.03.2014 um 14.00 Uhr laden wir alle Sportbegeisterten in die Zweigstelle 18 der Öffentlichen Stadtbibliothek in der ulica Grabiszyńska ein.

Narodowy socjalizm w kinie zjednoczonych Niemiec Joanny Trajman 1000 415 cropp

In der Reihe "Deutschland – Kultur – Medien ", herausgebracht vom CSNE im Jahre 2011, ist ein neues Buch, das siebte in der Reihe, erschienen: „Der Nationalsozialismus im Kino des vereinten Deutschland", verfasst von Joanna Traiman.


Es beleuchtet, wie der Nationalsozialismus im Kontext der Veränderungen in der deutschen Erinnerungskultur filmisch behandelt wird und versucht, die Ursachen für die Rückkehr des Diskurses über deutsche Opfer zu finden. Die umfangreiche, fünfhundertseitige Veröffentlichung besteht aus zwei Teilen. Im ersten Teil wird auf synthetische Art und Weise dargestellt, wie die Deutschen mit der nationalsozialistischen Vergangenheit geschichtlich (bis 1989, aufgeteilt in DDR und Bundesrepublik) und gegenwärtig (nach 1989) umgingen und -gehen. Der zweite, grundlegende Teil des Buches behandelt detailliert die Darstellung dieser Problematik im Kino des vereinten Deutschland und konzentriert sich dabei auf bestimmte filmische Werke, gruppiert in sechs Themenbereiche: Die unüberwindliche Vergangenheit, die Wiederkehr Hitlers im Film, die deutsche Katastrophe, deutsche Helden, das Dritte Reich in der Konvention des Melodrams, die verführte Generation.


Ein Trumpf der Publikation ist es, dass sie die Präsentation des Themas in einem breiten soziokulturellen Kontext verortet und die wichtigsten historischen Debatten und Dispute um Filme, die oft Kontroversen in Deutschland auslösten, wachruft. Die Autorin verwendet einen beeindruckenden Bestand von Quellen; Filme (die Filmografie enthält mehr als 340 Titel) ebenso wie umfassende Literatur zu dem Thema, Presserezensionen und Interviews mit Filmemachern. Der interdisziplinäre Charakter der Arbeit ermöglicht es, dass das Moment über den filmwissenschaftlichen Horizont hinausgeht und einen wichtigen Beitrag zur Debatte über das schwierige Erbe der Deutschen leistet. Angesichts der begrenzten Verfügbarkeit deutscher Filme in Polen und angesichts von Disputen über die ausgewählten Produktionen (zum Beispiel über „Der Untergang") sowie angesichts reichhaltiger Diskurse, kann diese Publikation eine wichtige Hilfe für den polnischen Leser (und Zuschauer) sein, der die Identitätsprozesse unseres westlichen Nachbarn verstehen will.
Zum Buch gehört eine DVD mit dem Film „Wintertochter" (Deutschland/Polen 2010) von Johannes Schmid. Es ist eine der wenigen deutschen Produktionen, die polnische Kriegsopfer portraitiert und scheut die schwierigen Themen der polnisch-deutschen Vergangenheit nicht, aber enthält auch Hoffnung auf eine neue, friedliche Dimension der Beziehungen. Obwohl der Film vom Polnischen Institut für Filmkunst und dem Kulturzentrum in Gdynia gefördert wurde, ist er nicht regulär an die polnischen Kinos verteilt worden. Diese Publikation korrigiert dieses Versäumnis, wie es Schmids Film – sowohl aufgrund des Themas als auch aufgrund der Machart – zukommt.


„Wenn sie sich vor Augen führen, dass Joanna Trajman als erste mutig über die unzureichenden Versuche, dieses Forschungsfeld zu synthetisieren, hinausgeht, nehmen sie vor allem die beeindruckenden geistigen Ambitionen der Gröβenordnung dieses Projekts zur Kenntnis. Seine Verwirklichung erforderte vielfältige Kompetenzen: Deutschlandbezogene, politikwissenschaftliche, kulturwissenschaftliche und filmgeschichtliche. Jedoch hätten selbst diese Kompetenzen, auch wenn sie bemerkenswert sind, wenig Nutzen, wenn sie nicht Hand in Hand gingen mit dem wissenschaftlichen Talent und der intellektuellen Vorstellungskraft der Autorin, Leistungen, denen das Buch seine harmonische, kohärente, geistig effektive und umfassende Vision des behandelten Themas verdankt."

Aus der Rezension von Prof. Tadeusz Szczepański

 

Joanna Trajman ist Absolventin der Internationalen Beziehungen und Kulturwissenschaften an der Universität Wrocław. Zur Zeit arbeitet sie als Dozentin am Lehrstuhl für Internationale Studien am Lehrstuhl der Universität. Sie hat Artikel geschrieben über das deutsche Kino und soziale Angelegenheiten von Frauen in der internationalen Politik.

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