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czwartek, 20 maja 2021

Drei Online-Vorträge im Rahmen des „Translokalen Workshops Berlin-Breslau-Peking”

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Drei Online-Vorträge im Rahmen des „Translokalen Workshops Berlin-Breslau-Peking”

 

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Bildquelle: HUANG Chaoran

 

Das Zentrum für Deutschlandstudien der Universität Peking, Koordinierungsbüro an der Freien Universität Berlin, und das Willy Brandt Zentrum für Deutschland- und Europastudien der Universität Wrocław kooperieren seit 2018. Nach einer gemeinsam durchgeführten Sommerschule (siehe Foto) möchten wir nun unseren Promovenden und Studierenden eine weitere Gelegenheit zum wissenschaftlichen Austausch und zur Vernetzung bieten. Im Rahmen des zunächst analog geplanten „Translokalen Workshops Berlin-Breslau-Peking” sollten die Teilnehmer*innen u.a. die Möglichkeit erhalten, ihre eigenen Forschungsvorhaben oder -ergebnisse in einem internationalen und interdisziplinären zyklisch organisierten Kommunikationszusammenhang zu präsentieren und zu diskutieren. Da auch in diesem Jahr der Workshop in dem geplanten Format nicht möglich sein wird, möchten wir nun unseren Doktorand*innen eine digitale Vortragsreihe anbieten, in der die deutsch-polnischen Beziehungen nach 1945 aus dem Blickwinkel unterschiedlicher transdisziplinärer Fragestellungen und methodischer Ansätze beleuchtet werden sollen. Die Vorträge - mit anschließender Diskussion - finden im Zweiwochentakt jeweils Mittwochs um 16.00 bis 17.30 Uhr via Zoom statt (Themen und Termine s.u.). 

 

In den ersten drei Vorträgen, die allesamt von Doktorand*innen des Willy Brandt Zentrums in deutscher Sprache gehalten werden, wollen wir uns den traumatischen Kapiteln der deutsch-polnischen Nachbarschaftsgeschichte widmen und folgende Themen in den Fokus nehmen: 

  • das politische Gedächtnis einer mittelgroßen polnischen Stadt in den ehemals deutschen Ostgebieten, nämlich in Landsberg an der Warthe, dem Geburtsort Christa Wolfs, 
  • die Bemühungen des westdeutschen Schriftstellers und Filmemachers Jürgen Neven-Du Mont, in (und durch) seine(n) Dokumentarfilme(n) ein neues Polenbild jenseits von politischen Ressentiments zu konstruieren und zu kolportieren, 
  • die Biografie des Juristen Tadeusz Cyprian, der u.a. in dem Prozess gegen den Auschwitz-Kommandanten Rudolf Höß als Ankläger fungierte und der polnischen Delegation in Nürnberg angehörte, zugleich aber als einer der einflussreichsten polnischen Fotografen (!) der Zwischen- und unmittelbaren Nachkriegszeit gilt.

 

Im Wintersemester 2021/22 ist eine Fortsetzung des Vorhabens mit einem anderen thematischen Schwerpunkt geplant.

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Themen und Termine:

1.

Monika Piotrowska

„Die Anklage hat das Wort”. Tadeusz Cyprian gegen das NS-Vernichtungssystem

26.05.2021, 16.00-17.30

 

2.

Berthold Kandora

Jürgen Neven-du Mont und sein Einfluss auf die neue Ostpolitik Willy Brandts

9.06.2021, 16.00-17.30

 

3.

Robert Piotrowski

Gedächtnisort: Christa Wolf und Landsberg an der Warthe

23.06.2021, 16.00-17.30 

 

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Bei Fragen steht Ihnen Herr Piotr Przybyła vom Willy Brandt Zentrum ( Adres poczty elektronicznej jest chroniony przed robotami spamującymi. W przeglądarce musi być włączona obsługa JavaScript, żeby go zobaczyć. ) gerne zur Verfügung. 

Czytany 1107 razy Ostatnio zmieniany czwartek, 20 maja 2021 12:43
Agnieszka Grzeszczuk

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