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Freitag, 21 Mai 2021

Deutsch-Polnische Konferenz "Akt der guten Nachbarschaft. 30 Jahre deutsch-polnischer Vertrag über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit” Breslau-Warschau, 17.06.2021

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Deutsch-Polnische Konferenz

"Akt der guten Nachbarschaft. 30 Jahre deutsch-polnischer Vertrag über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit

Breslau-Warschau, 17.06.2021

 

 

Das Willy-Brandt-Zentrum für Deutschland- und Europastudien der Universität Wrocław und der Lehrstuhl für Internationales und EU-Recht der Juristischen Fakultät der Kozmiński Universität Warschau in Zusammenarbeit mit dem Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Breslau und der Konrad Adenauer Stiftung in Warschau organisieren eine internationale Konferenz mit dem Titel „Akt der guten Nachbarschaft. 30 Jahre deutsch-polnischer Vertrag über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit, die am Donnerstag, dem 17. Juni 2021 stattfindet und um 11.45 Uhr beginnt. Die Konferenz findet online statt (via Zoom) und wird auf Facebook live übertragen.

 

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Bundeskanzler Helmut Kohl (r) und der polnische Ministerpräsident Tadeusz Mazowiecki (l) am 12.11.1989 neben der Statue der Heiligen Hedwig in Krzyżowa (Kreisau). Kohl besuchte als erster christdemokratischer Bundeskanzler vom 08. bis 14.11.1989 Polen.

Mediennummer 93453902   |   Aufnahmedatum 12.11.1989   |   Bildnachweis picture alliance / Martin Athenstädt

 

 

Der polnisch-deutsche Vertrag über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit (der sogenannte Große Vertrag), dessen 30. Jahrestag wir in diesem Jahr feiern, ist einer der Eckpfeiler, die Polens Position in Europa nach dem Zusammenbruch des kommunistischen Systems aufgebaut haben. Dank der dadurch geschaffenen Regelungen wurde die deutsch-polnische Nachbarschaft mit dem Inhalt intensiver politischer und wirtschaftlicher Beziehungen und einem Netz gesellschaftlicher Verflechtungen gefüllt.

 

2004 wurde die Nachbarschaft durch den Beitritt Polens zur EU weiter gestärkt. Das gute deutsch-polnische Verhältnis ist weitgehend immun geworden gegen politische Turbulenzen und Versuche, alte Ressentiments für kurzfristige politische Zwecke zu instrumentalisieren. Dies zeugt von den wirklichen Erfolgen der letzten dreißig Jahre sowie von der Bedeutung des „Großen“ Vertrages.

 

Die Konferenz, an der neben Zeitzeugen und Hauptverhandlern des Vertrages auch Fachleute aus Geschichte, Politikwissenschaft, Recht und Literatur teilnehmen werden, setzt sich zum Ziel, an die Entstehungsgeschichte des Vertrages zu erinnern, auf seine Umsetzung aufmerksam zu machen und über seine heutige Bedeutung nachzudenken. Die Konferenz ist die dritte in einer Reihe von wissenschaftlichen Tagungen, die sich mit den wichtigsten deutsch-polnischen Verträgen aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts beschäftigen.

 

PROGRAMM


 

11:45 - 11:50 Begrüßung im Namen der Veranstalter

  • Prof. Krzysztof Ruchniewicz, Universität Wroclaw

 

11:50 - 12:00 Begrüßung 

  • Prof. Przemysław Wiszewski, Rektor der Universität Wroclaw
  • Hans Jörg Neumann, Generalkonsul der Bundesrepublik Deutschland in Breslau

 

12:00 - 12:15 Einführung

  • Prof. Jan Barcz, Leon Koźmiński-Akademie Warschau
  • Prof. Krzysztof Ruchniewicz, Universität Wroclaw

 

12:15 - 12:55 Gespräch der Hauptverhandler des Vertrages

  • Botschafter a.d. Dr. Wilhelm Höynck 
  • Prof. Jerzy Sułek

 

13:00 - 13:30 1. panel 

Der Vertrag und die neue „politische Architektur” Europas

  • Prof. Roman Kuźniar, Universität Warschau (Einführung und Moderation) 
  • Botschafter Jan Truszczyński
  • Prof. Wojciech Sz. Staszewski, Katholische Universität Lublin

 

13:35 - 14:10 2. panel 

Der Vertrag und die deutsch-polnische „Interessengemeinschaft”

  • Prof. Klaus Ziemer, Kardinal-Stefan-Wyszyński-Universität Warschau (Einführung und Moderation) 
  • Prof. Witold M. Góralski, Universität Warschau
  • Dr Bogdan Wrzochalski, Kardinal-Stefan-Wyszyński-Universität Warschau
  • Prof. Marek Zybura, Universität Wroclaw

 

14:15 - 14:55 3. panel (Diskussion) 

Verständigung und Versöhnung: die Bedeutung des Vertrags heute

  • Basil Kerski, Europäisches Zentrum der Solidarität (Einführung)
  • Prof. Gesine Schwan, Humboldt-Viadrina School of Governance
  • Prof. Piotr Skubiszewski, Universität Warschau
  • Prof. Krzysztof Ruchniewicz, Universität Wroclaw (Moderation)

 

15:00 - 15:15 Zusammenfassung

  • David Gregosz, Leiter der Konrad-Adenauer-Stiftung in Polen

 

15:15 - 15:30 Abschluss der Konferenz

  • Prof. Krzysztof Ruchniewicz, Universität Wroclaw

 

 


 

Link zum Webinar auf Zoom:

https://zoom.us/j/96570502125?pwd=Q3Y2UXIwNmRTb3g4eWFGV3hOZmd4Zz09

 

Meeting ID: 965 7050 2125

Passcode: 767105

 

Die Veranstaltung wird simultan ins Deutsche und Polnische gedolmetscht.

 

Im Rahmen der Konferenz erscheint eine deutsche und polnische Publikation:

 

  • Akt der guten Nachbarschaft. 30 Jahre des Vertrages über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen Polen und Deutschland, hrsg. von Jan Barcz und Krzysztof Ruchniewicz, Wrocław-Warszawa: Dom Wydawniczy ELIPSA, 2021

 

Weitere Veröffentlichungen in der Reihe:

 

 

 

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