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Mittwoch, 13 Mai 2015

Der zweite Vortrag der "Deutschland in Europa – 25 Jahre nach der Wiedervereinigung" - Reihe

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Prof. Dr. habil. Jürgen Joachimsthaler - "Schmerz und Ekstase. Körperlichkeitsbilder im zwischendeutschen literarischen Ost-West-Diskurs"

 

Im literarischen Schreiben übereinander gebrauch(t)en west- und ostdeutsche Autoren in den Zeiten der politischen Teilung, der "Wende" und der Zeit seither auffällig häufig physische Bilder - das reicht von erotischen, grausamen, trostlosen oder euphorischen Liebesgeschichten, in denen Menschen aus beiden Teilen zueinander kommen (oder auch nicht), über zahreiche, teilweise drastische Metaphern aus dem Bereich des Körperlichen (noch die Wendung "nun wächst zusammen, was zusammengehört" ist davon geprägt). Ich will diesem Sprachgebrauch auf zwei Ebenenen nachgehen: 1. Inwieweit geht er einher mt Vorstellungen von unterschiedlicher "westlicher" und "östlicher" Physis, Sexualität etc. und 2. welche politischen und gesellschaftlichen Erfahrungen und Zustände werden damit auf ein unmittelbar eingängiges (deshalb aber noch nicht unbedingt richtiges) Bild gebracht?

 

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Prof. Dr. Jürgen Joachimsthaler ist Lehrstuhlinhaber für Neuere und neueste deutsche Literatur und Literaturtheorie an der Philipps-Universität Marburg, zugl. Adjunct-Professor an der Dalhousie University (Halifax/Kanada). Forschungsschwerpunkte sind u.a. deutsche und mitteleuropäische Literatur(en) des 18.-21. Jahrhunderts.

 

21.05.2015 (Dienstag), 17:00

Willy Brandt Zentrum, Strażnicza 1-3, Wrocław

Vortrag auf Deutsch

 

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