Strona wykorzystuje pliki cookie w celu realizacji usług zgodnie z Polityką Prywatności.

Możesz określić warunki przechowywania lub dostępu do cookie w Twojej przeglądarce lub konfiguracji usługi.

Zamknij
Polish (Poland)Deutsch (DE-CH-AT)English (United Kingdom)

WBZ

Donnerstag, 23 Januar 2014

Śmierć żołnierza. Polityczny kult śmierci oraz społeczeństwo obywatelskie w Niemczech- wykład prof. Manfreda Hettlinga

Written by 
Rate this item
(0 votes)

Das Willy Brandt Zentrum lädt herzlich zum Vortrag von Prof. Manfred Hettling (Universität Halle/Wittemberg) ein: „Der Tod des Soldaten. Politischer Totenkult und bürgerliche Gesellschaft in Deutschland (18. – 21.Jh.)]"


thettlingProf. Hettling wird während des Treffens unter anderem die Streitfragen des deutschen Geschichts- und Kulturgedächtnisses, der formellen Kollektiveigenschaften des politischen Totenkults ansprechen. Die Gegenstände seiner Analyse bilden die Denkmäler sowie die gesellschaftlichen Praktiken der Gefallenengedenken in Deutschland vom 1813 bis dato.

 

Den entscheidenden Punkt bildet dabei die Zeitperiode nach 1945, wo man in der BRD – anders als in allen anderen westlichen Ländern - die Verherrlichung des Blitztodes des Soldaten aufgab. Im Zentrum der neuen Gedenken-Formel fanden sich „die Kriegs- und Diktaturopfer". Derzeit stellt sich die Frage nach der Rolle des Bundeswehrdienstes in den internationalen Konflikten im Rahmen der Friedensmissionen und der damit verbundenen Todesgefahr der Soldaten sowie die Frage nach der Art des Gedenkens.
Prof. Hettling ist ein weitbekannter deutscher Historiker, der sich hauptsächlich für die Kultur- und Gesellschaftsgeschichte interessiert. Seit 2001 ist er Professor an dem Institut für neueste Geschichte an der Martin-Luther-Universität in Halle.


Die Hauptthese des Buches bildet die Behauptung, die Gründung des Nationalstaates und Bildung des politischen Totenkults sei eng zeitgebunden mit dem Anfang des 19.Jahrhunderts. Der Gefallenenkult ist nützlich in der Vergleichsanalyse von politischen und historischen Emanzipationsproblemen der Gesellschaften. Im Buch wurden die differenzierten Formen des materiellen Gefallenengedenkens berücksichtigt, vom klassischen Denkmal bis zur Online-Gedenkform.


Herzlich Willkommen!!


Der Vortrag findet auf deutsch statt und ist offen für alle Interessierten!
Freitag, den 24.Januar 2014 um 16:30 Uhr im Saal Nr.13 WBZ, ul.Strażnicza 1-3

 

Read 3757 times Last modified on Donnerstag, 23 Januar 2014 11:12