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WBZ

Deutsch-Polnisches Promotionskolleg

Das Deutsch-Polnische Promotionskolleg "Polen und Deutschland im modernen Europa" ist eine Forschungskooperation zwischen dem Zentrum für Osteuropastudien der Ludwig-Maximilians-Universität (ZfO) und dem Willy Brandt Zentrum für Deutschland- und Europastudien der Universität Wrocław (WBZ). Das ZfO bildet ein Dach für Forschung und Lehre zu Ost- und Südosteuropa an der LMU München. Das Willy Brandt Zentrum hat seinen Forschungsschwerpunkt in Deutschland- und Europastudien. Beide Zentren sind interdisziplinär angelegt und verfügen über ein ausgesprochen breites Wissenschaftsnetzwerk.


Über dem neu gegründeten Promotionskolleg steht der Slogan „Polen und Deutschland im heutigen Europa”. Im Rahmen des Seminars soll vor allem die Forschungsarbeit über die Geschichte und Kultur Polens und Deutschlands gefördert werden, mit besonderem Schwerpunkt auf gegenseitige Beziehungen und Zusammenarbeit. Besondere Beachtung finden dabei Aspekte wie: internationale Einflüsse auf die beiden Länder und europäische Bezüge auf die Geschichte und Gegenwart Polens und Deutschlands.

  • Europa als Bedingung und Vision der deutsch-polnischen Beziehungen
  • Politische und kulturelle Einstellungen der Loyalität zu Deutschland und Polen
  • Migration und Wissenstransfer
  • Asymmetrien sozio-ökonomischer und kultureller Wahrnehmungsmuster im Prozess des Wandels – Polen und Deutschland vor dem europäischen Hintergrund


Gemäß den Forschungsergebnissen ist das Ziel des Studiengangs, theoretische und methodische Grundlagen für wissenschaftliche Arbeiten zu bieten. Alle Teilnehmer des Seminars werden die wichtigen methodischen Mittel erlernen, die ihr Werkzeug in der Forschung sind. Gleichzeitig sollen sie in der Lage sein, ihre eigenen Forschungsprojekte im Kontext der internationalen und interdisziplinären Forschung zu klassifizieren. Die Anwendung dieser theoretischen und methodischen Basis im Seminar findet in engem Austausch der zwei genannten Forschungszentren statt. Dies wird sowohl durch einen gemeinsamen Kanon der Lesungen als auch durch gemeinsame Aktivitäten und Vorträge geschehen.

  • Einwöchige methodische und theoretische Seminare in Darmstadt, durchgeführt von den Mitarbeitern des Deutschen Polen-Instituts (DPI)
  • Die Sommerschule findet jährlich statt. Sie soll dem Gedankenaustausch zwischen Polen und Deutschen dienen, um den Aufbau eines wissenschaftlichen Netzwerks unter dem Motto „Polen und Deutschland im modernen Europa“ zu schaffen und den Kontakt mit anderen Wissenschaftlern zu erleichtern
  • Workshops und Tagungen für junge Wissenschaftler: Die Themen werden von ihnen selbst bestimmt und sie finden einmal im Jahr statt
  • Möglichkeit zur Veröffentlichung: Als Zusammenfassung der Workshops und Tagungen werden die Gruppenarbeiten ausgestellt, was den Doktoranden die Veröffentlichung ihrer Forschungsergebnisse ermöglicht
  • Aufenthalt im Ausland: Die Doktoranden werden sich mindestens ein Semester lang (6 Monate) in der Partnereinrichtung aufhalten
  • Co-tutelle-Prozess:  Die Binationalität ermöglicht es den Doktoranden, den Doktortitel in zwei Universitäten zugleich, München und Wrocław, zu erhalten, was dabei hilft, auch im Nachbarland Arbeit zu finden

  • abgeschlossener Master-Abschluss mit der Mindestauszeichnung „Gut“
  • Kenntnisse der polnischen und deutschen Sprache (Sprachkenntnisse können während der entsprechenden Kurse verbessert werden)
  • Projektskizzen – 4-6 Seiten