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WBZ

poniedziałek, 30 maja 2011

Badania na rzecz dialogu polsko-niemieckiego Wyróżniony

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Ukazała się informacja o Centrum w prestiżowym czasopiśmie

o światowym zasięgu -  Länderprofile. Analysen - Erfahrungen - Trends. Edition Polen

Czasopismo to jest skierowane do wszystkich wyższych  niemieckich uczelni oraz do innych partnerów DAAD.



Forschung für den deutsch-polnischen Dialog

Willy Brandt-Zentrum für Deutschland- und Europastudien (WBZ)

der Universität Wrocław/Breslau

Initiator für die Einrichtung des WBZ für Deutschland- und Europastudien war Bundeskanzler Gerhard Schröder, der die deutsch-polnischen Beziehungen durch neue Impulse aufleben lassen wollte, nicht zuletzt im Bereich von Wissenschaft und Kultur. Diese Funktion sollte das WBZ wahrnehmen – als Institution mit Forschungs- und Lehrauftrag von Polen und Deutschen gemeinsam aufgebaut. Finanziert wird das Zentrum zu gleichen Teilen von der Universität Wrocław/Breslau und vom DAAD.

Seit einem knappen Jahrzehnt fungiert das WBZ nun als Forum für den wissenschaftlichen Austausch und den deutsch-polnischen Dialog. Als interfakultäre Einrichtung der Universität Wrocław/ Breslau hat das Zentrum einen interdisziplinären Charakter. Der Schwerpunkt der Arbeit liegt dabei auf den Sozialwissenschaften und verschiedenen Aspekten der Geschichte und Gegenwart Deutschlands wie auch Europas. Die Wissenschaftler des Zentrums – Politologen, Historiker, Germanisten, Kulturwissenschaftler und Soziologen – kooperieren mit zahlreichen ausländischen Einrichtungen und publizieren ihre  Forschungsergebnisse in mehreren Verlagsreihen; die jüngste Neuerscheinung der Serie Studia Brandtiana widmet sich der Geschichte der polnischen Germanistik.

Zurzeit wird der Schwerpunkt Lehre weiter ausgebaut. In Zusammenarbeit mit der Fakultät für Sozialwissenschaften der Universität Wrocław/Breslau bietet das Zentrum den Bachelor-Studiengang Europäische Diplomatie an. Im Jahr 2011 wird zusätzlich ein Masterprogramm eingerichtet. Für Promotionsstudierende gibt es das Doktorandenseminar, das bereits erste Absolventen verabschiedet hat. Darüber hinaus soll in naher Zukunft ein deutsch-polnisches Doktorandenprogramm gemeinsam mit einer deutschen Hochschule ins Leben gerufen werden. Thema wird das deutsch-polnische Verhältnis aus der Perspektive beider Länder sein. Erstmals ist für 2011 auch eine Summer School geplant. Diese knüpft an eines der interessantesten Projekte zwischen Warszawa/Warschau, Berlin und Paris an: das Weimarer Dreieck, das die Förderung der deutsch-polnisch-französischen Beziehungen zum Ziel hat.

Dennoch ist das Zentrum nicht nur eine Einrichtung für Wissenschaft und Bildung. Soweit möglich, beteiligt es sich auch aktiv an der Schaffung eines Netzwerkes von miteinander kooperierenden Institutionen, die sich mit einer ähnlichen Thematik beschäftigen. Den Austausch polnischer und deutscher Studierender fördert das Fritz Stern-Stipendium, das das Zentrum zusammen mit der Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder verleiht. Von Anfang an wurde das WBZ von diversen Stiftungen unterstützt, darunter die Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit, die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Konrad-Adenauer-Stiftung, die Friedrich-Ebert-Stiftung, die Volkswagen-Stiftung, die Robert Bosch-Stiftung und die Deutsche Nationalstiftung. Gegenstand der Förderung waren verschiedene Treffen, Tagungen, Veröffentlichungen sowie Stipendien. Die Ebert-Stiftung organisiert alljährlich eine Vorlesung zum Gedenken an den Namenspatron des Zentrums: Willy Brandt.

Großen Wert legt das WBZ auf die Vermittlung von Informationen über das zeitgenössische Deutschland. Zu diesem Zweck wurde speziell das Internetportal www.niemcy-online.pl ins Leben gerufen.

Die Arbeit des Willy Brandt-Zentrums ist äußerst dynamisch. Es profitiert in besonderem Maße vom deutsch-polnischen Vertrag über gute Nachbarschaft und dessen positiver Wirkung für beide Länder. Seine gefestigte Entwicklung verdankt es der Unterstützung seiner deutschen Partner sowie der Universität Wrocław/Breslau, einer der größten und besten Hochschulen in Polen. Mit Sicherheit stellt das WBZ eine Bereicherung des deutsch-polnischen Verhältnisses dar.


Krzysztof Ruchniewicz
, Direktor des Willy Brandt-Zentrums für Deutschland- und Europastudien, Professor für Geschichte, Universität Wrocław/Breslau


 

 

Zapoznaj się z Magazynem Länderprofile. Analysen - Erfahrungen - Trends. Edition Polen: http://www.gate-germany.de/imperia/md/content/gate-germany/2011/lp_polen.pdf 

Wydawca: GATE- Germany

Czytany 18903 razy Ostatnio zmieniany czwartek, 14 czerwca 2012 05:11